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Facebooks Waage-Währung erlebt diese Woche einen Schlag

Facebooks Waage-Währung erlebt diese Woche einen Schlag

Facebook hat versucht, eine neue digitale Währung namens Libra zu schaffen, die im Jahr 2020 veröffentlicht werden soll.

Die Pläne des Social-Media-Riesen müssen jedoch auf Eis gelegt werden, da die Finanzaufsichtsbehörden genauer hinschauen. Diese Aufsichtsbehörden geben an, dass digitale Währungen im Allgemeinen eine Bedrohung für das globale Finanzsystem darstellen können.

Wichtige Unterstützer des Projekts, darunter Mastercard und Visa, haben sich aus dem Projekt zurückgezogen und auf regulatorische Unsicherheit hingewiesen.

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Facebook und Waage

Das Libra-Projekt von Facebook wurde Anfang dieses Jahres gestartet und sollte bis 2020 in Betrieb sein. Als digitale Währung konzentrierte sich das Projekt auf Menschen, die keinen Zugang zu einer Bank haben.

Die digitale Währung von Facebook versetzte https://t.co/WRFbxdkNMO#in#tech einen weiteren Schlag

- Tom Taylor (@tom_taylor), 13. Oktober 2019

Bisher waren die Reaktionen auf die Währung nicht alle positiv. Es wurden Bedenken geäußert, wie die Waage mit Geldwäsche, finanzieller Stabilität und Verbraucherschutz umgehen würde. Terrorismusfinanzierung wurde ebenfalls erwähnt.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass die bereits registriert sind 2,39 Milliarden Facebook-Nutzer könnten ein instabiles globales Finanzsystem schaffen - jetzt ein großes Problem.

G7-Taskforce und Finanzaufsichtsbehörden sind in der Sache

In einem von der G7 erstellten Berichtsentwurf wurden neun Hauptrisiken dargelegt, die diese Arten von Kryptowährungen darstellen.

Die G7-Taskforce besteht aus hochrangigen Beamten der Zentralbanken, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des Financial Stability Board, das die globalen Finanzregeln überwacht.

In dem Bericht wurde betont, wie wichtig es ist, dass digitale Währungen rechtlich einwandfrei sind und die Verbraucher schützen. Sie dürfen nicht zulassen, dass ihre Münzen zur Geldwäsche oder zur Finanzierung des Terrorismus verwendet werden.

Der Bericht wird diese Woche auf den IWF-Jahrestreffen in Washington, DC, vorgestellt.

Der Finger zeigt auf "globale Stallmünzen", die das Potenzial haben, schnell zu wachsen, und es steht nicht nur die Waage im Rampenlicht, sondern viele andere.

Der Unterschied zwischen Stablecoins und Kryptowährungen wie Bitcoin besteht darin, dass Stablecoins an etablierte Währungen wie den US-Dollar oder das Pfund Sterling gebunden sind.

Die Waage könnte "den Wettbewerb unterdrücken".

Weil die Waage das Potenzial hat, riesig zu sein, angesichts ihrer Verbindung zu fast 3 Milliarden Facebook-Nutzer, der G7-Bericht hat festgestellt, dass diese Art von Stablecoin zu Instabilitätsproblemen führen kann.

Darüber hinaus besteht die Sorge, dass die Waage den Wettbewerb "unterdrücken" und die finanzielle Stabilität gefährden könnte, wenn die Nutzer plötzlich das Vertrauen in die digitale Währung verlieren.

In dem Berichtsentwurf heißt es: "Die G7 sind der Ansicht, dass kein stabiles Münzprojekt in Betrieb genommen werden sollte, bis die rechtlichen, regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Herausforderungen und Risiken angemessen angegangen sind."

Heute hält die Libra Association, zu der auch Facebook gehört, ihre erste Vorstandssitzung in Genf ab.

NEU: "Visa hat beschlossen, der Libra Association zu diesem Zeitpunkt nicht beizutreten", sagt das Unternehmen gegenüber CNBC.

Visa ist das vierte Unternehmen, das heute ausscheidet, und das fünfte Unternehmen. https://t.co/s9HM6vURDu

- CNBC Now (@CNBCnow) 11. Oktober 2019

Bisher haben sich Mastercard, Visa, Stripe, eBay und PayPal aus dem Waagensystem zurückgezogen. Für Libra sieht es momentan nicht gut aus.


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