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Autonomer Flugsprung deutscher Universitäten

Autonomer Flugsprung deutscher Universitäten

Modifiziertes Forschungsflugzeug Diamond DA42 des Forschungsprojekts C2Land der Technischen Universität München (TUM) und der Technischen Universität Braunschweig. Andreas Dekiert / C2Land

Die Technische Universität München (TUM) hatte vor wenigen Wochen den erfreulichen Erfolg einer langen Zusammenarbeit mit ihren benachbarten Forschungspartnern an der Technischen Universität Braunschweig in Bezug auf ein gemeinsames Luftfahrtproblem: die vollständig autonome Landung eines Kleinflugzeugs.

Während Großflugzeuge aller Art routinemäßig automatische Landetechnologien wie ILS-Antennen (Instrument Landing System) und Satellitennavigation auf der ganzen Welt einsetzen, ist es diesen kleinen Luxusgütern seit langem untersagt, auf kleineren Flughäfen zu fliegen, wodurch viele Flüge in der Atmosphäre effektiv deaktiviert werden Die Sicht ist nicht optimal. Wenn die Piloten nicht gut genug sehen können, um diese Flugzeuge manuell zu führen, werden die Flugzeuge einfach geerdet und viele Dollar im Geschäft gehen sinnlos verloren.

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In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung haben TUM und TU Braunschweig ein Projekt mit dem Titel "C2Land" entworfen. Ziel dieser kollektiven Initiative war es, ein Mittel zu entwickeln, mit dem kleine Flugzeuge ohne bodengestützte Unterstützung landen können.

Das anfängliche Problem mit dem von diesen Forschungsflugzeugen verwendeten GPS-betriebenen Autopilotsystem bestand darin, dass GPS notorisch empfindlich gegenüber atmosphärischen Störungen bleibt, was wiederum zu Inkonsistenzen bei den Messdaten führt.

Diese GPS-orientierten Systeme forderten die Piloten auf, das Flugzeug spätestens 60 Meter von einem Aufsetzpunkt entfernt manuell zu übernehmen, um eine sichere Landung zu gewährleisten.

Die Lösung der TU Braunschweig für dieses Dilemma war die Entwicklung eines maßgeschneiderten optischen Referenzsystems, das die Verwendung einer Kamera mit normalen Sichtbarkeitsstandards und einer zweiten Kamera mit Infrarot für schlechtere Bedingungen umfasst. Diese einzigartige Bildintegrationsplattform ermöglicht es dem Prozessor, die Position des Flugzeugs relativ zur Landebahn in signifikanten Entfernungen genau zu bestimmen.

Sehen Sie sich das vollständige Video an, um diesen großen Sprung in die moderne Luftfahrt weiter zu würdigen.

Die TUM verdoppelte ihren Beitrag zum vorliegenden Hindernis, indem sie ein vollständig automatisiertes Steuerungssystem für alle ihre eigenen Forschungsebenen entwickelte, bei denen es sich in der Regel um Diamond DA42-Modelle handelt, die an interne Spezifikationen angepasst wurden. Im Mai dieses Jahres konnten die TUM-Flugzeuge mit einem Fly-by-Wire-System (ebenfalls von der TUM selbst entwickelt), das in Verbindung mit den beiden montierten Kameras der TU Braunschweig arbeitete, eine vollständig autonome Landung ohne zusätzlichen Boden durchführen Unterstützung zum ersten Mal überhaupt.

Dieser lohnende Erfolg der deutschen Forscher stellt einen wirtschaftlich tragfähigen und sozial wichtigen Fortschritt für die Zukunft von Kleinflugzeugen dar, da er ein weitaus breiteres Spektrum an Möglichkeiten für den möglichen Einsatz dieser Flugzeuge sowie für die Flughäfen bietet, die diese bedienen.


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